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So fängt es meistens an ...

Beim Spazierengehen kommen Einfälle anspaziert, zum Beispiel auf dem "Liesersteig" - der sogar der Schauplatz eines Buches ist: "Geheimnis am See"
Es geht los ...
Gewöhnliches Papier (DIN A4) und eine alte Füllfeder reichen zunächst. Satz für Satz, Seite für Seite entsteht ein echtes "Manuskript" (Handschrift).
Bitte Bilder!
Erste Entwürfe mit Bleistift - die sehen noch ziemlich plump aus. Mit schwarzer Tinte wird's später besser - und mit Wasserfarben (fürs Titelbild) sogar bunt.
Her mit der Technik!

Wenn's im Manuskript von Ausbesserungen nur so wimmelt, ist eine Übertragung mit dem Computer eine hilfreiche, übersichtliche Sache. Aber auch die Probeausdrucke bleiben nicht von Änderungen verschont. Die scheinbar fertigen Zeichnungen wandern über den Scanner ebenfalls in den Computer - letzte Feinheiten werden elektronisch erledigt.
Binden
Ein kräftiger Zwirn und Buchbinderleim halten die losen Blätter zusammen. Buchzwingen sorgen dafür, dass sich der Buchrücken nicht verbiegt, solange der Leim noch nicht erhärtet ist.
Pressen

Die Hitze des Laserdruckers wellt das Papier beim Drucken. Um diese Wellungen etwas zu glätten, werden die gebundenen Blätter in der Buchpresse (aus einer speziellen Aluminiumlegierung) gepresst. Beim alten Drucker war es sogar notwendig, diese Presse mit einem Bügeleisen zu erhitzen.
Titelbild nicht vergessen!
Auf dünnen Karton wird als Vorderseite des Buches mit einem Farbdrucker das Titelbild gedruckt.
Zuletzt ein glänzender Einband
Vorder- und Rückseite des Einbands erhalten zum Schutz gegen Verschmutzung einen durchsichtigen Folienüberzug und werden mit dem Buch auf der Innenseite verklebt. Ein dünner Kartonstreifen und ein färbiges Stoffklebeband versteifen den Buchrücken.
Fertig!
So sieht das selbstgebastelte Buch "Reimhansls Bande" aus. In einer richtigen Druckerei wird's natürlich viel schöner ...
Hier finden Sie eine Übersicht zu selbstgebastelten Büchern von Toni Traschitzker.
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