Einbandgestaltung: Sabine Saage-Pickel
Zeichnungen: Toni Traschitzker
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Rätselhaft und unheimlich ... ... wie die alte Wasserleitungsbrücke genauso kommt Klausi die vierzehnjährige Irene vor. Das zwielichtige Mädchen mit dem "Lockenurwald" scheint ein Geheimnis zu haben, und dieses Geheimnis zieht Klausis Schwestern Birgit und Heidi unwiderstehlich an. Seit ihrer Freundschaft mit Irene gilt Klausi für die beiden nur noch als der kleine "Bubi", den sie nicht mehr in ihrer Nähe dulden wollen. Aber so leicht lässt er sich nicht abwimmeln! Wie immer versucht er mit Bleistift und Zeichenblatt eine Lösung zu finden und gerät in eine Geschichte hinein, von der die Eltern kein Wort erfahren dürfen ... |
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Für Kinder ab 10 Jahren! 168 Seiten, Euro 13,20 (sFr 24,)
Leseprobe
Ausschnitt aus dem 16. Kapitel: "Alarm"
(Irene hat sich zu einer Wette mit dem frechen Eberhard hinreißen lassen. Treffpunkt: Wasserleitungsbrücke, elf Uhr nachts!)
"Schnapsideen hat Irene manchmal das ist ja schauderhaft!", schimpfte Heidi. Sie stand beim offenen Fenster und schaute in den Abendhimmel hinaus. Der Mond, der im Vergleich zur letzten Nacht auf der Brücke stark abgemagert war, verkroch sich immer wieder hinter den Wolken, die ein unfreundlicher Wind vor sich hertrieb. Alles sah nach einem Wetterumschwung aus.
"Am liebsten würde ich daheim bleiben", murrte Heidi.
"Du musst ja nicht unbedingt mitgehen", erwiderte Birgit. "Aber ich lasse Klausi nicht im Stich und wenns draußen hagelt!"
Es hagelte zwar nicht, es regnete auch nicht, aber es war ziemlich ungemütlich im Freien, als Klausi und seine Schwestern kurz nach halb elf Uhr aus dem Elternhaus schlichen.
"Dieser blöde Wind!", nörgelte Heidi, während sie den Kragen ihrer Jacke hochschlug. "Und der Mond, dieser Faulpelz, will uns heut wohl gar nicht leuchten."
"Kein Wunder, wenn du so garstig über ihn redest!", meinte Klausi.
Bald fing Heidi auch über "die blöden Autos" zu schimpfen an, vor denen sich die drei Geschwister diesmal oft verstecken mussten. Dadurch verloren sie wertvolle Zeit. Sie beschlossen, auf der Thurastraße das letzte Stück zu laufen. Als sie endlich die Abzweigung zum Wald erreichten, wo sie Irene und Inge treffen wollten, war niemand da.
"Ja geht denn heut alles schief?", keuchte Heidi verärgert.
"Die sind bestimmt vorausgegangen", meinte Birgit, und nach einem Blick auf ihre Armbanduhr fügte sie hinzu: "Wir müssen uns tummeln! In sieben Minuten ist es elf!"
"Verflixte Hetzerei!", fluchte Heidi. "Und an allem ist nur der blöde Schweinhard schuld!"
Drei Minuten vor elf hatten sie es geschafft. Irene stand bereits auf der Brücke, beugte sich über die Holzwand und rief mit gedämpfter Stimme: "Na endlich! Wo bleibt ihr so lange? Ist Inge nicht mitgekommen?"
"Wir können bestimmt bald wieder abzwitschern, der Schweini traut sich bei diesem Schweinewetter sowieso nicht her", meinte sie. In diesem Augenblick raschelte es am Waldrand, und der Lichtkegel einer Taschenlampe tauchte auf.
"Eberhard?!", rief Birgit. Doch die dunkle Gestalt, die aus dem Gebüsch trat, war kleiner als Eberhard und hatte schulterlange Haare.
Die Wette mit Eberhard beschert Irene schlaflose Nächte...
Zeichnung aus dem 14. Kapitel: "Die Mutprobe"
Zu Klausis Hexengedicht
Wer bastelt die unheimliche Wasserleitungsbrücke? >>>
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